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Testosteron
Die Testosteronbehandlung kommt bisher vorwiegend bei Männern mit nachgewiesenem Testosteronmangel zum Einsatz. Ein Risiko der Behandlung ist die mögliche Aktivierung von Prostataveränderungen, z.B. der gutartigen Prostatavergrößerung, aber auch dem Prostatakarzinom (Prostatakrebs). Die Menge an dem männlichen Sexualhormon Testosteron nimmt bei Männern nach dem 40. Lebensjahr langsam und gleichmäßig ab, ganz im Gegensatz zu dem plötzlichen Hormonabfall bei der Frau in den Wechseljahren. Mit dem HormonTestosteron werden unweigerlich die Begriffe Männlichkeit, Kraft und Potenz in Verbindung gebracht. Tatsächlich lassen sich folgende Testosteronwirkungen beobachten: Muskelmasse und Muskelkraft nehmen zu, die Fettmasse verringert sich, die Knochendichte nimmt zu, Potenz und sexuelles Verlangen sollen gesteigert werden, die physische und psychische Leistungsfähigkeit soll gesteigert werden.
Eisen
Besonders reich an Eisen sind Vollkornprodukte und einige Gemüsesorten. Eisen aus tierischen Produkten wie Fleisch und Wurst kann in der Regel besser verwertet werden als Eisen aus Pflanzen.Ein Eisenmangel macht sich häufig in Form von Blässe, Müdigkeit, Schwäche, Haut- und Schleimhautveränderungen bemerkbar. Eisenmangel ist übrigens auch eine häufige Ursache von Haarausfall.Die tägliche Zufuhrempfehlung für Erwachsene liegt bei 10 mg pro Tag (D-A-CH-Referenzwert). Frauen vor den Wechseljahren haben wegen der Regelblutung einen erhöhten Bedarf; hier wird die Zufuhrempfehlung mit 15 mg angegeben. Eisen ist das mengenmäßig bedeutsamste Spurenelement in unserem Körper. Als Bestandteil des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin ist es essentiell für den Sauerstofftransport. Ein kleinerer Teil wird als Speichereisen in Leber, Milz und Knochenmark gespeichert. Daneben hat Eisen zahlreiche andere Stoffwechselfunktionen, z.B. als Enzymbestandteil oder in der Entgiftung.
Phytoöstrogene
Die bekanntesten Phytoöstrogene sind Isoflavone, Lignane und Coumestane. Isoflavone kommen hauptsächlich in Hülsenfrüchten wie Sojabohnen und in Rotklee vor. Die wichtigsten Vertreter der
Gebärmutterkrebs – Sexualität
Wenn eine Frau an Gebärmutterkrebs erkrankt, ist meistens eine Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) notwendig. Dieser Eingriff kann für die Betroffene bedeuten, dass sie sich nicht mehr als vollständige Frau empfindet. Rein medizinisch gesehen gibt es keinen Grund, dass die Frau aufgrund der Operation ihr sexuelles Interesse oder Verhalten ändert. Allerdings können im Bereich des Scheidenblindsacks Narbenschmerzen auftreten, die bei intensivem Geschlechtsverkehr möglicherweise Schmerzen hervorrufen. Eine zusätzliche Strahlentherapie kann sich auf die Schleimhäute im bestrahlten Bereich auswirken, so dass sich Blase, Darm oder auch die Scheide entzünden können. Die Scheidenentzündung und möglicherweise auch -verklebung beeinträchtigen den Geschlechtsverkehr. Zudem kann es durch die Strahlentherapie zu einem Verlust der Elastizität der Scheidenwand und einem Feuchtigkeitsverlust der Schleimhaut kommen. Wenn gleichzeitig mit der Gebärmutter auch die Eierstöcke entfernt wurden, so hat dies nach den Wechseljahren keine größeren Auswirkungen auf den Geschlechtshormonhaushalt. Geschieht dies allerdings vor den Wechseljahren, so fehlt das Organ für die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone und es wird vorzeitig ein Zustand wie in den Wechseljahren ausgelöst.
Salbei
Deutscher Name: Salbei Botanischer Name: Salvia officinalis Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)Blütezeit: Mai bis JuliHerkunft: Mittelmeergebiet Anwendungsgebiete Äußerlich: bei Zahnfleisch- und Halsentzündungen Innerlich: bei Verdauungsbeschwerden, zur Hemmung der Schweißbildung, zur Unterstützung des Abstillens, Beschwerden in den WechseljahrenAlzheimerkrankheit Achtung: Höhere Dosen und längere innerliche Anwendung vermeiden, da die Gefahr epilepsieähnlicher Krämpfe besteht! Dosierung und Anwendung Tee:1 bis 1,5g Salbeiblätter (circa 1 Teelöffel) mit 150ml heißem Wasser übergießen und nach 10 Min. abseihen. Zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden wird eine Tasse frisch bereiteter Tee eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten getrunken. Zur Behandlung gegen Nachtschweiß eine Tasse erkalteten Tee 2 Stunden vor dem Schlafengehen trinken.Für die Zubereitung von Tee zum Gurgeln oder zur Mundspülung nimmt man 2,5g Droge auf 100ml Wasser.Salbeitinktur: Zum Gurgeln 5g alkoholischer Auszug auf eine Tasse Wasser. Zum Pinseln des Zahnfleischs: Unverdünnt Ätherisches Öl: Zum Einnehmen: 1-2 Tropfen auf eine Tasse Wasser Zum Gurgeln: 2-3 Tropfen auf 100ml Wasser Tagesdosis: Entsprechend 4 bis 6g Salbeiblätter Besondere Anwendung: Äußerlich ist der Tee ein hervorragendes Mittel zum Gurgeln bei Entzündungen des Mund- und Rachenraumes. Salbeitinktur (aus der Apotheke) wirkt gegen übermäßige Schweißabsonderung und ist zum Gurgeln geeignet. Als Gewürz kann man Salbei zu fetten Fleischgerichten empfehlen. Wirkungen In den Salbeiblättern (Salviae folium) stecken die meisten Wirkstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Flavonoide. Die angegebenen Wirkungen beruhen überwiegend auf Erfahrungswerten und sind meist nicht durch objektive Untersuchungen belegt! Der wertbestimmende Anteil der Pflanze ist das ätherische Öl mit den Hauptbestandteilen Thujon, Cineol und Campher, dessen Menge und Zusammensetzung allerdings sehr stark durch klimatische Bedingungen und Erntezeitpunkt beeinflusst werden. Ferner enthalten die Blätter sogenannte Labiatengerbstoffe wie Rosmarinsäure, diterpenoide Bitterstoffe wie Carnosolsäure, Flavonoide und Triterpene wie Ursolsäure. Salbeitee oder Zubereitungen aus Salbei sind ein ausgezeichnetes Mittel gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum aller Art. Das ätherische Öl wirkt bei äußerlicher Anwendung antiviral, wachstumshemmend auf Bakterien und Pilze. Die entzündungshemmende Wirkung wird auf die Ursolsäure zurückgeführt. Das Thujon besitzt bei höherer Dosierung toxische Wirkungen. Daher sollte man Salbeitee oder Zubereitungen aus Salbei nicht in höheren Dosen oder über längere Zeiträume einnehmen. Hinweis Reines ätherisches Öl und Tinktur nicht während der Schwangerschaft anwenden.Nicht in größeren Mengen oder über längere Zeit einnehmen! Bei Überdosierungen (mehr als 15 g Salbeiblätter pro Tag) oder der Einnahme insbesondere des ätherischen Öls oder alkoholischer Extrakte über längere Zeit können toxische Wirkungen des Thujons auftreten. Diese äußern sich in beschleunigtem Herzschlag, Hitzegefühl, Krämpfen und Schwindelgefühl.Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen oder Risiken zu erwarten. Der Echte Salbei ist ein stark aromatischer, verzweigter Halbstrauch mit einer Höhe von bis zu 50cm. Die Blätter sind schmal, gestielt, fein runzlig, graufilzig, überwinternd. Die meist blauvioletten Lippenblüten sind 2-3cm lang und bilden mit mehreren 4- bis 8-blütigen Gruppen eine unterbrochene Ähre. Salbeiblätter werden frisch oder getrocknet als Gewürz für Fleischgerichte verwendet. Durch seine antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften wirkt Salbei konservierend und beugt dem Ranzigwerden von Fetten vor. Zu medizinischen Zwecken werden ebenfalls die Blätter verwendet.
Hyperhidrose – Ursachen/Formen
Man unterscheidet zwei Formen von Hyperhidrose: Die sogenannte primäre Hyperhidrose ist keine Folge einer Krankheit oder der Einnahme bestimmter Medikamente. Ihre Ursache ist weitgehend unbekannt. Sie tritt meist lokal, also nur an Händen, Füßen, Achseln oder Stirn auf. Vereinzelt ist auch der ganze Körper betroffen. Für die sekundäre Hyperhidrose, die wesentlich seltener vorkommt, können verschiedene Krankheiten verantwortlich sein. Dazu zählen: Schilddrüsenüberfunktion, neurologische Erkrankungen, krankhaftes Übergewicht, Diabetes mellitus oder psychische und psychiatrische Erkrankungen. Auch die Wechseljahre und verschiedene Medikamente wie Hormone oder Psychopharmaka können die Ursache sein.
Gebärmutterkrebs – Symptome
Das Tückische an Gebärmutterkrebs: Im Frühstadium verursacht ein Endometriumkarzinom bei den erkrankten Frauen keine Beschwerden. Denn diese Krebsart wächst relativ langsam. Es gibt jedoch einige typische Alarmsignale, die der Körper aussendet, während sich der Gebärmutterkrebs entwickelt. Häufigstes Symptom bei Gebärmutterkrebs sind Blutungen aus der Scheide – oft auch nur Schmierblutungen oder schwarzbrauner Ausfluss. Da die meisten Betroffenen die Menopause bereits hinter sich haben, sind die Blutungen in diesen Fällen ein konkreter Hinweis, dem nachgegangen werden sollte. Bei Frauen, die noch nicht in den Wechseljahren waren, kann sich Dauer oder Stärke der Monatsblutung verändern. Diese Symptome sollten Sie hellhörig machen: Blutungen nach den Wechseljahren sehr starke Monatsblutungen oder Zwischenblutungen (nach dem 35. Lebensjahr) Schmierblutungen vor und nach der Monatsblutung (nach dem 35. Lebensjahr) blutiger oder fleischfarbener, häufig übelriechender Ausfluss außerhalb der Regelblutung Schmerzen im Unterleib scheinbar grundlose Gewichtsabnahme Zeigen sich bei Ihnen eines oder mehrere dieser Symptome, sollten Sie die Ursache dafür unbedingt vom Frauenarzt abklären lassen. Wächst der Tumor weiter an, kann er außerdem Schmerzen im Unterleib hervorrufen, die wehenartig auftreten können. Befällt er die Harnblase, drohen chronische Harnwegsinfekte, Blut im Urin oder ein Harnrückstau in die Nieren, der Rückenschmerzen verursachen kann.
Gebärmutterkrebs – Behandlung
Die Wahl der geeigneten Therapie erfolgt bei Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) abhängig vom Stadium der Erkrankung, den Risikofaktoren sowie vom Allgemeinzustand und der Lebenssituation der Patientin. In den meisten Fällen werden beim Gebärmutterkrebs die Gebärmutter und auch die Eierstöcke operativ entfernt, da die Erkrankung recht häufig Absiedlungen (Metastasen) in die Eierstöcke setzt und diese zudem Östrogen produzieren. Je nach Ausdehnung der Erkrankung müssen auch Lymphknoten im Becken entnommen werden. Hat die Geschwulst bereits auf die Scheide übergegriffen, so entfernt man operativ auch den oberen Teil der Scheide (Scheidenmanschette). Ziel der Operation ist es, das gesamte von Krebs befallene Gewebe zu entfernen und auf diese Weise eine vollständige Heilung zu erreichen. Der Gebärmutterkrebs hat insgesamt eine gute Prognose, wenn die Geschwulst rechtzeitig und erfolgreich operativ behandelt wird. Wird einer Frau vor den Wechseljahren die Gebärmutter entfernt, bekommt sie nach der Operation keine Regelblutung mehr. Auch eine Schwangerschaft ist danach nicht mehr möglich. Wenn bei dem Eingriff auch die Eierstöcke entnommen wurden, wird die Frau dadurch sofort in die Wechseljahre versetzt und kann deshalb unter Wechseljahresbeschwerden leiden. Ist keine Operation möglich: Strahlentherapie oder Chemotherapie In weit fortgeschrittenen und/oder inoperablen Krankheitsstadien, kommt allein die Strahlentherapie zum Einsatz. Ansonsten kann die Strahlentherapie als Zusatzbehandlung nach einer Operation eingesetzt werden – je nach Tumorart, -stadium und -ausbreitung. Sie soll die Ausbreitung des Tumorgeschehens minimieren. Als Folge der Bestrahlung können Entzündungen der Harnblase, des Darms, der Scheide und der Haut auftreten. Zudem kann es auch zur Einlagerung von Lymphflüssigkeit in den Beinen (Lymphödem) kommen. In bestimmten Fällen wird auch eine Chemotherapie angewandt, allerdings fehlt zurzeit noch eine einheitliche Therapieempfehlung. Sie dient vor allem dazu, Metastasen zu behandeln und die damit verbundenen Beschwerden zu lindern sowie das Tumorgeschehen einzudämmen. Eine Hormontherapie mit Gestagenen hat bisher keinen gesicherten Nutzen ergeben.
Brustkrebs – Hormontherapie
Die Hormontherapie ist eine wichtige Therapieform bei Brustkrebs. Voraussetzung ist, dass bei der Diagnostik auch der sogenannte Rezeptorstatus bestimmt wurde. Dabei prüfen die Ärzte, ob sich auf den Tumorzellen Andockstellen (Rezeptoren) für Hormone befinden. Denn Östrogene oder Gestagene, die an die Rezeptoren binden, regen den Tumor zum Wachstum an. Mit einer Blockade der Bindung kann dieser Einfluss der Hormone auf den Tumor verhindert werden. Die Hormontherapie wird bei Brustkrebs nach der Operation und der Chemotherapie eingesetzt und soll verhindern, dass aus vielleicht noch vorhandenen Krebszellen neue Tumoren wachsen. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Tumor "hormonrezeptorpositiv" ist, also Hormonrezeptoren in ausreichender Menge nachweisbar sind.Zur Hormontherapie bei Brustkrebs stehen folgende Medikamente zur Verfügung: Antiöstrogene Diese Medikamente wirken als Gegenspieler des körpereigenen Hormons Östrogen, indem sie es von den Hormonrezeptoren der Krebszellen verdrängen. Der bekannteste Vertreter dieser Gruppe ist Tamoxifen. Es senkt das Risiko für die Entstehung eines neuen Tumors bei Frauen mit rezeptorpositiven Tumoren jeden Alters und sollte über fünf Jahre eingenommen werden. Nebenwirkungen aufgrund des künstlichen Östrogenmangels sind Hitzewallungen, Spannungsgefühl in der Brust und Trockenheit und Juckreiz im Scheidenbereich. Außerdem erhöht sich das Risiko für Blutgerinnsel oder Veränderungen an der Gebärmutterschleimhaut, weshalb regelmäßige Kontrollen beim Frauenarzt nötig sind. Neben Tamoxifen ist das Antiöstrogen Fulvestrant seit März 2004 zugelassen. Es ist besonders für Frauen mit sehr weit fortgeschrittenem Brustkrebs geeignet. GnRH-Agonisten Der Großteil des Östrogens wird bei Frauen vor den Wechseljahren in den Eierstöcken (Ovarien) gebildet. Deshalb sollte bei diesen Frauen die Hormonproduktion der Eierstöcke gestoppt werden. Das gelingt zum einen durch die operative Entfernung oder Bestrahlung der Eierstöcke. Eine Alternative ist die Therapie mit Gonadotropin-Releasing-Hormon-Agonisten (GnRH-Agonisten). Diese Medikamente beeinflussen die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), die ihrerseits daraufhin die Hormonproduktion in den Eierstöcken drosselt. Aromatase-Hemmer Diese Medikamente werden vor allem bei Brustkrebs-Patientinnen in den Wechseljahren eingesetzt, die Tamoxifen nicht vertragen oder bei Patientinnen, bei denen die Eierstöcke entfernt wurden. Sie hemmen ein Enzym, das die Bildung von Östrogen im Fettgewebe, in Muskeln, Leber und Brustdrüse verhindert, nicht aber in den Eierstöcken. Gestagene Gestagene hemmen sowohl die Östrogenproduktion, als auch die Bildung von Östrogenrezeptoren. Ihr Einsatz ist heute nur noch auf seltene Ausnahmefälle beschränkt.
Blasenschwäche – Betroffene
Ob Frau oder Mann, Kind oder Senior. Die Ursachen einer Blasenschwäche können je nach Geschlecht oder Alter variieren. Frauen sind häufiger von Harninkontinenz betroffen als Männer. So kann Inkontinenz eine Folge von Schwangerschaft und Geburt sein. Auch nach der hormonellen Umstellung in den Wechseljahren haben Frauen mitunter Schwierigkeiten, den Urin richtig zurückzuhalten. Bei Männern ist eine Inkontinenz häufig mit Veränderungen an der Prostata verbunden. Obwohl die Inkontinenz in den meisten Fällen im Alter auftritt, können auch Kinder betroffen sein. Ein Überblick über die Betroffenen einer Harninkontinenz: Blasenschwäche bei Frauen Frauen sind häufiger von Inkontinenz betroffen als Männer. Hormonumstellungen während einer Schwangerschaft aber auch in den Wechseljahren können einen Einfluss auf die Harnblasenmuskulatur haben. Nach einer Geburt ist die Beckenbodenmuskulatur geschwächt, was nicht selten zu einer Inkontinenz führt. Auch die Dranginkontinenz tritt bei Frauen häufig auf. Blasenschwäche bei Männern Bei betroffenen Männern ist sehr häufig die Prostata als Ursache der Inkontinenz auszumachen. Denn die Harnröhre führt direkt durch die Vorsteherdrüse. Veränderungen der Prostata führen deshalb oft zu einer Harninkontinenz. Blasenschwäche bei Senioren Ältere Menschen haben oft mehrere Grunderkrankungen, die zu einer Blasenschwäche führen können. Vor allem bei Hirnleistungsstörungen wie beispielsweise einer Demenz ist mit einer Inkontinenz zu rechnen. Aber auch andere Krankheiten haben Auswirkungen auf die Kontinenz. Blasenschwäche bei Übergewichtigen und körperlich Inaktiven Die Beckenbodenmuskulatur spielt eine wichtige Rolle für die Kontinenz. Sie muss deshalb trainiert werden. Bei übergewichtigen Personen besteht ein erhöhter Druck im Bauchraum. Übergewicht und Inaktivität können so zu Inkontinenz führen. Einnässen bei Kindern Einnässen ist bei Kindern völlig normal – bis zu einem gewissen Alter. Hört es jedoch nach dem fünften Lebensjahr nicht auf, sollte ein Arzt zurate gezogen werden. Gründe für die Inkontinenz, die bei Kindern häufig nachts auftritt, können eine geringe Harnblasenkapazität oder eine Störung des Hormonhaushalts sein. Sind Kinder auch tagsüber inkontinent, können Erkrankungen des Nervensystems, angeborene Fehlbildungen oder chronische Harnwegsinfekte die Ursache für die Blasenschwäche sein.