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Wechseljahre – Hormonsalbe bei Scheidentrockenheit
Infolge des sinkenden Östrogenspiegels in den Wechseljahren kommt es in der Vagina zu Veränderungen. Sie verliert an Elastizität, wird empfindlich und trocken. Eine Hormonsalbe mit dem Östrogen
Wechseljahre – Pflanzliche Mittel/Johanniskraut
Depressive Verstimmungen in den Wechseljahren (Klimakterium) sind nicht immer durch die hormonelle Umstellung bedingt. Johanniskraut-Extrakte können helfen, die Stimmung in den Wechseljahren
postmenopausal
Nach den Wechseljahren der Frau, nach der Menopause (siehe dort).
Blasenschwäche – Frauen
Frauen sind häufiger von Harninkontinenz betroffen als Männer. Bei vielen Frauen kommt es nach der Geburt eines Kindes oder auch schon während der Schwangerschaft zur Inkontinenz (Blasenschwäche). Im Körper von werdenden Müttern verändert sich die Lage der Organe, die Aktivität der Niere erhöht sich und hormonelle Umstellungen beeinflussen die Harnblasenmuskulatur. Daher kommt es nicht selten vor, dass Frauen während der Schwangerschaft eine Inkontinenz entwickeln – meist eine sogenannte „Belastungsinkontinenz“. Inkontinenz durch geschwächte Beckenbodenmuskulatur Auch nach einer Geburt leiden viele Frauen an Harninkontinenz – der Hauptgrund dafür ist die geschwächte Beckenbodenmuskulatur, die durch die Geburt in Mitleidenschaft gezogen wurde. Um diese Probleme zu vermeiden, empfiehlt es sich für Schwangere, bereits vor der Geburt einen Kurs zum Beckenbodentraining zu besuchen. Inkontinenz in den Wechseljahren: Grund dafür ist meist ein Östrogenmangel Auch während der Wechseljahre kommt es bei vielen Frauen zu einer Inkontinenz: Grund hierfür ist häufig ein Mangel an dem Hormon Östrogen. Als Folge davon nimmt unter anderem die Durchblutung ab, das Gewebe von Harnblase und Harnleiter verliert an Spannkraft – eine Belastungsinkontinenz entsteht. Eine angeborene Bindegewebsschwäche, von der Frauen häufiger betroffen sind, kann ebenfalls zu einer Belastungsinkontinenz führen. Viele Frauen berichten auch von einer Reizblase – mit diesem umgangssprachlichen Ausdruck wird die sogenannte „Dranginkontinenz“ bezeichnet. Auslöser dafür können neben psychosomatischen Gründen auch Harnwegsinfekte oder Harnblasensteine sein.
Gebärmutterkrebs
Gebärmutterkrebs (auch Uteruskarzinom oder Endometriumkarzinom genannt) entsteht, wie der Name bereits sagt, in der Gebärmutter (Uterus). Diese Form des Krebses ist die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Unter allen Krebserkrankungen, die die weiblichen Genitalorgane betreffen – etwa Eierstockkrebs, Scheidenkrebs oder Gebärmutterhalskrebs – ist Gebärmutterkrebs sogar die häufigste. Gebärmutterkrebs meist nach den Wechseljahren Die Krebserkrankung der Gebärmutter geht von der Schleimhaut (Endometrium) aus, mit der die Gebärmutter von innen auskleidet ist. Deshalb sprechen Mediziner auch vom Endometriumkarzinom. Gebärmutterkrebs kommt vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren vor. Ursachen des Gebärmutterkrebses noch nicht vollständig geklärt Als häufigstes Symptom zeigen sich bei Gebärmutterkrebs Blutungen aus der Scheide. Vor allem, wenn die Frau bereits in den Wechseljahren war, sollte sie ungewöhnliche Blutungen ernst nehmen. Die Ursachen des Gebärmutterkrebses sind noch nicht vollständig geklärt. Bekannt sind jedoch bestimmte Risikofaktoren, die die Entstehung eines Endometriumkarzinoms begünstigen können. Dazu zählen zum Beispiel das Alter, ein hoher Östrogeneinfluss, Übergewicht, erbliche Faktoren und Unfruchtbarkeit. Therapie des Gebärmutterkrebses: meist Operation Um Gebärmutterkrebs zu diagnostizieren, macht der Arzt eine Ultraschalluntersuchung durch die Scheide. Für eine sichere Diagnose sind jedoch eine zusätzliche Ausschabung der Gebärmutter und eine Gebärmutterspiegelung notwendig. Als Therapie werden bei einem Endometriumkarzinom die Gebärmutter und häufig auch die Eierstöcke entfernt. Zusätzlich kommt nach der Operation eine Strahlentherapie zum Einsatz. Häufig hat Gebärmutterkrebs auch Einfluss auf die Sexualität der betroffenen Frauen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber.
Atrophie
Schwund von Gewebe; in den Wechseljahren kann aufgrund von Östrogenmangel Schwund von Gewebe im unteren Harntrakt auftreten
Blasenschwäche – Medikamente (Belastungsinkontinenz)
Bei der Behandlung einer Harninkontinenz (Blasenschwäche) kommen auch Medikamente zum Einsatz: Der Wirkstoff Duloxetin wird vor allem ergänzend zur physikalischen Therapie und zum Beckenbodentraining verordnet. Östrogenpräparate sind wirksam, wenn die Inkontinenz hormonelle Ursache hat – also beispielsweise eine Folge der Wechseljahre ist. Medikament mit Wirkstoff Duloxetin gegen Belastungsinkontinenz Seit einigen Jahren ist Duloxetin für die Behandlung der weiblichen Belastungsinkontinenz zugelassen. Es wird besonders ergänzend zur physikalischen Therapie und zum Beckenbodentraining verschrieben. Denn neuere Studien zeigen, dass besonders mit Beckenbodengymnastik bessere Resultate erzielt werden, wenn gleichzeitig Duloxetin eingenommen wird. Dosis des Medikaments sollte nach und nach gesteigert werden Duloxetin ist ein selektiver Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer. Bei der Einnahme sollte die Dosis nach und nach gesteigert, beim Absetzen langsam reduziert werden. Bei der Einnahme dieses Wirkstoffs können Nebenwirkungen auftreten. Sehr häufig sind beispielsweise Schlafstörungen, Übelkeit, ein trockener Mund, Verstopfung (Obstipation) und Müdigkeit. Östrogene in der Therapie von Inkontinenz Manchmal hat eine Belastungsinkontinenz hormonelle Ursachen. Daher leiden besonders häufig Frauen in oder nach den Wechseljahren unter dieser Form der Inkontinenz. Der Grund: Nach den Wechseljahren wird von den Eierstöcken das Hormon Östrogen nur in sehr geringen Mengen produziert. Genügend Östrogen ist jedoch wichtig, um die Schleimhäute in Harnblase und Harnröhre elastisch und feucht zu halten und gut zu durchbluten. Treten die Beschwerden erstmals in den Wechseljahren auf oder verschlechtern sich in dieser Zeit, kann eine Hormonbehandlung mit Östrogenen helfen. Dabei wird das Hormon lokal beispielsweise in Zäpfchen- oder Cremeform zugeführt. Eine Einnahme von Östrogen in Tablettenform ist nicht anzuraten, da zurzeit kein Beweis für die Wirksamkeit besteht und unter oraler Aufnahme die Nebenwirkungsrate erhöht ist.
Östrogene
Wichtigste Gruppe der weiblichen Geschlechtshormone. Sie werden vor den Wechseljahren hauptsächlich in den Eierstöcken (Ovarien) im Follikel und Gelbkörper, und in geringerem Maß auch in der
Brustkrebs – Hormone
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen Einfluss auf die Entstehung von Brustkrebs haben: Viele Menstruationszyklen im Leben einer Frau erhöhen die Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zu erkranken. Als Risikofaktoren werden angesehen: eine frühe erste Regelblutung, eine späte letzte Regelblutung (Menopause), Kinderlosigkeit Das Risiko von Frauen mit einer Menopause nach dem 55. Lebensjahr ist etwa verdoppelt gegenüber Frauen mit einer Menopause vor Vollendung des 45. Lebensjahres. Hormonpräparate sparsam einsetzen Mehrere Studien ergaben, dass das Brustkrebsrisiko durch eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren deutlich ansteigt. Deshalb wird eine Hormontherapie nur noch nach genauer Abwägung des Nutzens und der Risiken empfohlen. Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken scheint für die einfache Östrogentherapie um den Faktor 1,2 erhöht zu sein. Das entspricht fünf zusätzlichen Brustkrebserkrankungen bei 1000 Frauen mit Behandlung über zehn Jahre. Bei Frauen mit Anwendung einer Östrogen-Gestagen-Therapie über zehn Jahre scheint das Risiko einer Brustkrebserkrankung sogar auf das Zweifache erhöht zu sein. Frauen mit einer familiären Brustkrebsbelastung scheinen durch Hormonersatzpräparate noch stärker gefährdet zu sein als andere. Die Pille scheint bei gesunden Frauen ohne familiäres Brustkrebs-Vorkommen das Risiko nur geringfügig zu erhöhen. Allerdings senkt die Pille auch das Risiko, an anderen Krebsarten zu erkranken, wie Eierstockkrebs oder Krebs der Gebärmutterschleimhaut. Zehn Jahre nach Absetzen der Pille besteht aber kein Risikounterschied mehr zu Frauen, die nicht die Pille eingenommen haben. Der Schutz der Pille vor Eierstockkrebs und Gebärmutterschleimhautkrebs bleibt hingegen noch etwa 15 Jahre nach Absetzen der Pille erhalten. Ein abschließendes Urteil über Nutzen oder Schaden der Pille steht noch aus.
Alter/Sexualität – Frauen
Bei Frauen und Männern verändern sich im Laufe der Jahre die Geschlechtsorgane und Orgasmusphasen: Der Geschlechtsakt erfordert im Alter meistens mehr Zeit und intensivere Stimulation. Bei Frauen ist die Phase des Höhepunkts im Alter meistens kürzer als in früheren Lebensjahren und die sexuelle Erregung ist etwas abgeschwächt und bildet sich schneller zurück. Die Fähigkeit der Frau, mehrere Orgasmen hintereinander zu erleben, bleibt jedoch unverändert. Die Scheide wird nicht mehr so feucht wie in jungen Jahren Bei sexueller Erregung treten die Brustwarzen hervor und der Kitzler (Klitoris) vergrößert sich. Diese Reaktionen verändern sich bei älteren Frauen nicht. Hingegen wird mit zunehmendem Alter die Scheide bei Erregung häufig nicht mehr so feucht und es dauert oft länger, bis die Flüssigkeit von der Scheide abgesondert wird. Diese Befeuchtung der Scheide ist aber notwendig, damit die Frau beim Geschlechtsverkehr keine Schmerzen hat. Die Infektionsgefahr steigt Zudem gehen mit dem Alter der Frau die Falten in der Scheide zurück und die Scheidenwand wird dadurch dünner. Aus diesem Grund können Harnröhre und Harnblase beim Geschlechtsverkehr eventuell nicht mehr ausreichend vor dem mechanischen Reiz geschützt werden. Die Infektionsanfälligkeit von Harnröhre und Harnblase steigt – aber auch die Scheide wird anfälliger, da sie im Alter weniger befeuchtet wird und sich die Bakterienflora verändert. Dadurch könnte unter Umständen der Geschlechtsakt beeinträchtigt werden. Die Veränderungen des weiblichen Körpers sind vor allem auf das Abfallen des Östrogenspiegels nach den Wechseljahren zurückzuführen. Durch Hormonsalben können die Beschwerden nach den Wechseljahren gelindert werden.