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Prostataadenom – Medikamente
Zur medikamentösen Therapie der Prostatavergrößerung werden oft pflanzliche Medikamente, wie Brennesselwurzelextrakt, eingesetzt. Synthetische Arzneimittel sind beispielsweise
Gallensteine – Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursache für Gallensteine (Cholelithiasis) ist meist eine Veränderung der Zusammensetzung der Gallenflüssigkeit. Galle besteht aus: Gallensäuren (sie sind wichtig für den Fettstoffwechsel), Cholesterin, Gallenfarbstoffen (vor allem Bilirubin, das beim Abbau des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin in der Leber entsteht), Stoffwechselprodukten, Salzen, Schleimstoffen Im Normalfall liegen Gallensäuren und Cholesterin in der Gallenflüssigkeit in einem Verhältnis von 20:1 vor. Sinkt dieses Verhältnis auf 13:1, ist die Galle also mit Cholesterin übersättigt, dann bleibt das Cholesterin nicht gelöst, sondern fällt aus. Es bilden sich Mikrokristalle, aus denen Gallensteine entstehen können. Enthält die Gallenflüssigkeit zudem vermehrt Schleimstoffe, begünstigt das die Ausfällung von Cholesterin und kann ebenfalls eine Ursache für Gallensteine sein.Ursachen für eine Übersättigung der Gallenflüssigkeit mit Cholesterin und damit für Gallensteine können sein: genetische Veranlagung: Es gibt vererbbare Stoffwechselstörungen, die dazu führen, dass die Betroffenen zu wenig einer bestimmten Gallensäure oder zu viel Cholesterin produzieren. Darüber hinaus erhöht eine ganz bestimmte Genvariante das Risiko für Gallensteine deutlich. Das Gen, das dabei verändert ist, steuert den Bau einer molekularen Pumpe, die Cholesterin aus der Leber in die Gallenwege pumpt. Diese Pumpe arbeitet bei Vorliegen der Genvariation ununterbrochen. Das kann die Ursache für Gallensteine sein. Das Risiko für ihre Entstehung ist bei den betroffenen Menschen (etwa 10 Prozent der Bevölkerung Europas) zwei- bis dreimal so hoch wie bei Personen, die das veränderte Gen nicht in sich tragen. Übergewicht, falsche Ernährung, Fastenkuren, Radikaldiäten: Eine ungünstige Ernährung mit viel Cholesterin kann zu den Ursachen für Gallensteine gehören. Bei Menschen, die sich ballaststoffarm ernähren, passiert die Nahrung den Darm langsamer. Auch das kann die Bildung der Steine begünstigen, da vermehrt Fette und insbesondere Cholesterin aus dem Blut aufgenommen werden. Doch auch Fastenkuren und Radikaldiäten und die damit verbundene schnelle Gewichtsabnahme können die Ursachen für Gallensteine sein. Denn wird kaum Nahrung aufgenommen, wird die Gallenblase nicht regelmäßig entleert. Auch das kann zur Bildung von Steinen führen. eine Schwangerschaft: Auch eine Schwangerschaft kann dazu führen, dass die Gallenblase weniger gut entleert wird und damit die Steinbildung begünstigen. Denn zum einen verdrängt der wachsende Fötus die Gallenblase und zum anderen ist die Muskeltätigkeit vermindert. Darüber hinaus entstehen während einer Schwangerschaft vermehrt weibliche Geschlechtshormone, die in der Leber abgebaut werden – besonders nach der Geburt, wenn der Östrogen-Spiegel sich wieder normalisiert. Das dabei entstehende überschüssige Abbauprodukt wird als Cholesterin über die Galle ausgeschieden. Kurz nach einer Geburt ist das Risiko für Gallensteine also besonders hoch. Einnahme von Östrogenen: Frauen, die Östrogene einnehmen – beispielsweise in einer Anti-Baby-Pille oder als Hormonersatztherapie in den Wechseljahren – haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Gallensteine. Bestimmte Erkrankungen: Auch einige Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Leberzirrhose, eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Überfunktion der Nebenschilddrüse können Ursache für die Entstehung von Gallensteinen sein.
Hyperhidrose
Bei Hyperhidrose schwitzen die Betroffenen unabhängig von Temperatur oder Jahreszeit übermäßig. Je nach Form der Erkrankung schwitzen sie entweder am ganzen Körper sehr stark, oder – und das kommt wesentlich häufiger vor – das Schwitzen begrenzt sich auf bestimmte Körperstellen, etwa die Achseln, die Hände oder Füße. Schwitzen – gesund oder krank? Schwitzen ist gesund. Denn durch Schwitzen reguliert unser Körper seine Temperatur. Wir schwitzen beim Sport, in der Sauna und bei heißen Außentemperaturen: unser Körper passt auf, dass wir nicht überhitzen. Generell ist Schwitzen ein gesunder Mechanismus unseres Körpers. Einige Menschen schwitzen jedoch mehr als andere: Hyperhidrose, übermäßiges Schwitzen, ist eine Krankheit, die bei Betroffenen einen großen Leidensdruck erzeugt. Vermehrt schwitzen ist noch nicht Hyperhidrose Doch auch in anderen Situationen kann es passieren, dass Hände und Achseln feucht werden. Bei psychischer Anspannung und Angst, aufgrund von Krankheiten oder wegen der Einnahme bestimmter Medikamente. Schweiß an sich ist relativ geruchlos. Den typischen Schweißgeruch erzeugen übrigens Körperbakterien, die ihn zersetzen. Wird das Schwitzen jedoch sehr stark, und leiden die Betroffenen massiv darunter, handelt es sich um Hyperhidrose. Primäre und sekundäre Form der Hyperhidrose Bei übermäßigen Schwitzen unterscheidet der Arzt zwischen zwei Formen: Primäre und sekundäre Form der Hyperhidrose. Als primär bezeichnet man Hyperhidrose dann, wenn keine Ursache für das übermäßige Schwitzen gefunden werden kann. Meist tritt primäre Hyperhidrose lokal auf, betrifft ausschließlich nur Hände, Füße und so weiter. Das ist die wesentlich häufigere Form der Hyperhidrose. Bei der sekundären Hyperhidrose dagegen ist die Ursache bekannt, etwa Schilddrüsenüberfunktion, Übergewicht, Diabetes, Wechseljahre und weiteres. Antitranspirantien und Iontophorese gegen Hyperhidrose Gegen Hyperhidrose gibt es eine ganze Reihe von Behandlungsmöglichkeiten. Bei leichteren Formen eignen sich Antitranspirantien, die Aluminiumchlorid in höherer Dosierung als herkömmliche Deodorants oder Antitranspirantien enthalten. Das Aluminiumchlorid in diesen Deo-Rollern, Cremes, Gelen oder Pudern dringt in die Haut ein und verschließt die Kanäle der Schweißdrüsen. Auch bei der Iontophorese werden die Schweißdrüsen vorübergehend verschlossen. Dabei müssen die betroffenen Körperteile – Hände oder Füße – in ein Wasserbad gehalten werden, durch das schwacher Gleichstrom fließt. Botulinumtoxin und Medikamente gegen Hyperhidrose Auch eine Injektion mit dem Faltenglätter Botulinumtoxin A kann die Nervenstimulation der Schweißdrüsen blockieren und das Schwitzen lässt nach. Die Wirkung hält je nach Patient allerdings nur etwa sechs Monate an. Außerdem muss man diese Behandlung selbst bezahlen. Medikamente zum Einnehmen gegen Hyperhidrose gibt es noch nicht. Beruhigungsmittel oder Anticholinerika können zwar gegen Hyperhidrose wirken, allerdings verfügen diese Medikamente auch über viele Nebenwirkungen. Einen Versuch wert sind Tabletten mit Salbeiextrakt und homöopathische Mittel. Operation gegen Hyperhidrose Als letzte Möglichkeit gibt es noch die Operation bei Hyperhidrose, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Dabei werden Schweißdrüsen unter der Achsel abgeschabt oder abgesaugt (Subkutane axilläre Schweißdrüsenkürettage oder Subkutane axilläre Schweißdrüsensaugkürretage). Eine andere Möglichkeit besteht darin, das komplette Hautareal mit den überaktiven Schweißdrüsen herauszuschneiden oder sogar Nervenstränge zu durchtrennen (Minimalinvasive Sympathektomie oder Sympathikusblockade).
Muskelverspannungen im Rücken – Ursachen/Risikofaktoren
Verspannungen der Nackenmuskulatur entstehen häufig nach langen Schreibtischarbeiten beziehungsweise sitzenden Tätigkeiten. Durch Haltungsfehler und einseitige Belastung verkrampft die Muskulatur der Halswirbelsäule. Häufig werden dadurch auch Kopfschmerzen verursacht. Weitere Ursachen für Muskelverspannungen im Rücken sind: Fehlhaltungen und falsche Bewegungsabläufe Heben und Tragen von zu schweren Lasten (schwere Gegenstände immer mit geradem Rücken heben) psychische Belastungen (Ängste und Sorgen verkrampfen) Übergewicht (Verspannung durch falsche Haltung) Bewegungsmangel (langes Sitzen) zu schwach ausgebildete Rücken- und Bauchmuskeln Auch ein Hexenschuss kann Verspannungen der Rückenmuskulatur auslösen. Beim Hexenschuss ist der Schmerz auf den Bereich der Wirbelsäule beschränkt. Durch „falsche“ Bewegungen wie schnelles Bücken, werden die Wirbelgelenke oder die Bandscheiben geschädigt und in ihrer Funktion beeinträchtigt. Die dadurch entstehenden Schmerzen führen zu Verspannungen. Bewegung ist dann kaum noch möglich. Die vermeintliche Schonhaltung, die die Betroffenen einnehmen, löst zusätzliche Verspannungen und Schmerzen aus. So kann ein Teufelskreis entstehen. Wenn die Seele Einfluss nimmt Nicht in jedem Fall kann der Arzt eine körperliche Ursache feststellen, wenn der Patient ihm über Rückenschmerzen berichtet. Oft liegen dann die Ursachen mehr im seelischen Bereich. Nicht selten klagen Menschen, die beruflich sehr angespannt sind und sehr diszipliniert arbeiten, über Rückenschmerzen. Bei anderen treten die Beschwerden in Zeiten der Sorge oder der Trauer auf, bei Frauen auch häufig in den Wechseljahren. Dadurch, dass sie nach außen hin Haltung bewahren müssen, während ihnen der innere Halt fehlt, entsteht ein Ungleichgewicht, eine schwer ausgleichbare innere Spannung. Eigentlich möchte man sich gerne umgangssprachlich hängen lassen, doch muss man sich zusammenreißen und aufrichten. In dieser schwierigen Situation könnte es sein, dass man seine Rückenmuskulatur krampfhaft anspannt. Die Folge sind Verspannungen, Muskelverhärtungen und Schmerzen in der Hals- und Lendenwirbelsäule. Diese Möglichkeit, dass psychische Ursachen vorliegen, muss der Arzt immer berücksichtigen. Doch gerade in einem solchen Fall ist es wichtig, dass Sie selbst darüber nachdenken, ob bei Ihnen nicht ein solcher Grund vorliegt. Wenn ja, sollten Sie ganz offen mit Ihrem Arzt darüber reden. Dies ist deshalb so wichtig, weil sonst unter Umständen eine falsche Behandlung stattfinden kann. Der Arzt wird aber immer zuerst eine organische Schmerzursache ausschließen. Wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden und in einer schlechten psychischen Verfassung sind, dem Arzt aber nichts darüber erzählen, so könnte er die Schmerzen einer eventuell vorhandenen geringfügigen Bandscheibenvorwölbung zuordnen und eine entsprechende Behandlung durchführen, die gar nicht nötig wäre, wenn Sie offen über Ihre Probleme gesprochen hätten. Fallbeispiel: Christiane B., 45 Jahre, litt unter Rückenschmerzen. „Ich bin Prokuristin in einem mittelständischen Unternehmen und habe viel Verantwortung zu tragen. Mein Arbeitstag beträgt häufig zwölf Stunden und mehr, so dass ich zu Freizeitaktivitäten wie Sporttreiben weder Zeit noch Lust hatte. Als dann die Firma in Schwierigkeiten geriet, weil ein großer Auftrag platzte, fingen bei mir plötzlich fast unerträgliche Rückenschmerzen an. Da ich wusste, wie schlecht Bewegungsarmut für den Rücken ist, begann ich mit einem harten Fitnesstraining, was meine Schmerzen allerdings nur noch verstärkte. Schließlich entschloss ich mich, zum Arzt zu gehen, der einen Bandscheibenschaden ausschließen konnte. Da er sehr freundlich und aufgeschlossen war und mir mit seiner geduldigen Art Vertrauen einflößte, erzählte ich ihm von den Problemen in der Firma und den Sorgen, die ich mir wegen der Rückenschmerzen machte. Er verordnete mir daraufhin leichte Gymnastikübungen sowie tägliche Spaziergänge und Entspannungsübungen. Dies und die Gewissheit, dass bei mir kein körperlicher Schaden vorlag, brachten die Rückenschmerzen nach einiger Zeit wieder zum Verschwinden.“
Osteoporose – Übergewicht
Diäten und Untergewicht schaden unseren Knochen. Doch die deutschen Kinder und Jugendlichen werden ja im Schnitt nicht dünner, sondern immer dicker. Sind die wohlgenährten Kinder von heute also gefeit gegen Osteoporose im Alter? In der Jugend generell viel Gewicht auf die Waage zu bringen, schützt noch lange nicht vor der Knochenkrankheit. Denn übergewichtige Kinder und Jugendliche nehmen mit ihrer Nahrung meist nicht ausreichend Kalzium und Vitamin D zu sich – im Gegenteil. Falsche und einseitige Ernährung, gepaart mit Bewegungsmangel, sind nicht nur der Grund für überflüssige Pfunde, sondern gleichzeitig wesentliche Faktoren, die das Risiko für die Knochenkrankheit Osteoporose erhöhen. Zwar gibt es einen positiven Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Knochendichte. Ob dafür allerdings die Fettmasse oder die Muskelmasse verantwortlich ist, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Einige Studien schreiben den positiven Effekt auf die Knochen nur der Fettmasse zu.1 Andere kommen zu dem Ergebnis, dass Muskelmasse die Knochendichte beeinflusst,2 während Fett sich (bei Jugendlichen) eher negativ auf die Knochenstruktur auswirkt.3 Eine größere Fettmasse wirkt (bei Frauen vor den Wechseljahren) nur dann knochenschützend, wenn auch ausreichend Muskelmasse vorhanden ist.4 Wichtig ist also vor allem auch eine regelmäßige körperliche Betätigung, um Muskeln aufzubauen und zu erhalten. „EsKiMo"-Studie bestätigt ungesundes Essverhalten Generell unausgewogenes Essverhalten bescheinigt die „EsKiMo“-Studie5 des Robert-Koch Instituts und der Universität Paderborn dem deutschen Nachwuchs. Für diese Erhebung wurden über 2.400 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren zu ihren Essgewohnheiten befragt. Die Auswertungen zeigen: Ihre Ernährung ist nicht „knochengesund“. Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen essen zu wenig kalziumreiche Milch und Milchprodukte. Besonders deutlich ist dieser Mangel bei den sechs- bis elfjährigen Mädchen: Sie erreichten nur 37 Prozent der empfohlenen Tagesmenge an Milch- und Milchprodukten. Dagegen stehen Wurstwaren auf dem Speiseplan der Jugendlichen ganz oben. Die „EsKiMo“-Studie ergab: Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen verzehrt mehr als das Doppelte der empfohlenen Tagesmenge an Wurst und Fleisch. Wurst ist reich an Oxalsäure. Diese bindet das Kalzium und entzieht es so dem Körper. Auch die großen Mengen an Eiweiß in Fleisch und Wurst schaden den Knochen. Um das Eiweiß abzubauen, verbraucht der Körper Kalziumsalze, die dann den Knochen fehlen. Schokolade, Fruchtgummis, süße und pikante Backwaren, Knabbergebäck, colahaltige Limonade und spezielle Cerealien, wie Pops und Smacks: Die bei den Kindern und Jugendlichen so beliebten Snacks und Naschereien sind voll mit knochenschädlichen Stoff. Um Zucker zu verarbeiten, verbraucht der Körper viele Vitamine, die Kalziumausscheidung wird erhöht. Außerdem verhindert Zucker, dass Kalzium vom Darm aufgenommen wird., Auch ein übermäßiger Verzehr von Salz bewirkt, dass Kalzium vom Körper vermehrt ausgeschieden wird. So kann es nicht mehr für den Aufbau der Knochen verwertet werden., Phosphat ist in großen Mengen in Form von Phosphorsäure in Cola enthalten. Ein hoher Phosphatgehalt im Körper bewirkt, dass bereits eingelagertes Kalzium wieder aus den Knochen gelöst wird.6, Generell verhindert sehr fettreiche Nahrung, dass wasserlösliche Stoffe, darunter Kalzium, über den Darm aufgenommen werden. Die genannten Nahrungsmittel sollten nicht mehr als zehn Prozent des gesamten Energiebedarfs liefern.7 Das bedeutet: Sechsjährige sollten maximal 15 kcal pro Tag aus Schokolade, Chips und anderen Knabbereien beziehen, 17-Jährige maximal 310 kcal. Die Auswertung der „EsKiMo“-Studie zeigt aber: Fast alle Kinder und Jugendlichen (über 90 Prozent) nehmen deutlich mehr Energie über solche Snacks, Knabbereien und Cola zu sich. Ein Drittel von ihnen bezieht daraus sogar mehr als das Dreifache des empfohlenen Energiebedarfs. Für Eltern gilt: Achten Sie darauf, dass sich Ihre Kinder ausgewogen ernähren. Denn: Feste Knochen in Kindheit und Jugend schützen vor Osteoporose im Alter. Kochrezepte für starke Knochen Knochenfreundliche Kochrezepte (DOCMED.tv).pdf Mehr zum Thema Ernährung gegen Osteoporose finden Sie hier:
Akne – Behandlung/Therapie
Die drei Prinzipien der Akne-Therapie sind: Talgproduktion reduzieren, Verhornungsstörungen entgegenwirken und Bakterien bekämpfen. Zur Behandlung werden die richtige Hautpflege, hautschälende
Akne – Ursachen
Ursache für Akne sind verstopfte Poren, die bevorzugt da auftreten, wo in der Haut viele Talgdrüsen sitzen: Gesicht, Nacken, Brust, Rücken. Die Mitesser können sich entzünden. Dann können
Arthrose – Ursachen
Generell kann jeder Mensch früher oder später die Diagnose Arthrose erhalten. Das Risiko, im Laufe des Lebens daran zu erkranken, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Zwar sind noch nicht alle Ursachen der Erkrankung bekannt, einige Faktoren erhöhen allerdings die Wahrscheinlichkeit der krankhaften Gelenkabnutzung. Der wichtigste Risikofaktor ist das Alter. Ab dem fünfzigsten Lebensjahr steigt die Zahl der Arthroseerkrankungen dramatisch. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle: Frauen nach den Wechseljahren tragen ein weitaus höheres Risiko als Männer, eines Tages an Arthrose des Knies oder der Finger zu erkranken. Man vermutet, dass die hormonelle Umstellung in der Menopause dafür verantwortlich ist. Weitere Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit von „Arthropathien“ – also Erkrankungen, die die Gelenke betreffen – erhöhen, sind:Gelenkdeformierungen Arthrose an den Knie- und Hüftgelenken ist sehr viel häufiger als an den Armgelenken, da die Beine einer größeren Belastung ausgesetzt sind. Jedoch führt die moderate alltägliche Belastung bei einer natürlichen Stellung der Beine und ungestörter Gelenkbewegung keineswegs zum krankhaften Verschleiß der Gelenke. Vielmehr sind Deformierungen der Gelenke für den übermäßigen Knorpelverlust verantwortlich. Sie führen zu einer ungleichmäßigen Belastung und Abnutzung der Gelenke. So sind O- oder X-Beine häufig Ursache für eine Arthrose der unteren Extremitäten. Neben anderen Fehlstellungen begünstigen auch angeborene Hüftluxationen, Skoliose, Rundrücken, Hohlkreuz, Flachrücken sowie Platt-, Klump- oder Knicksenkfüße eine Arthrose.Verletzungen Knochen-, Bänder- oder Sehnenverletzungen können zu einer bleibenden Schädigung, Fehlstellung, Instabilität oder Unterversorgung des Gelenks und somit zu Arthrose führen. Neben daraus resultierenden Schon- und Fehlhaltungen der Gelenke kann auch die Verletzung selbst Einfluss auf die Ausbildung einer Arthrose haben. Kommt es nach Gelenkverletzungen oder gelenknahen Verletzungen zu Einblutungen (Bluterguss), strömen häufig auch verschiedene biochemische Stoffe in das Gelenk – zum Teil in großen Mengen. Von einigen dieser Stoffe wird vermutet, dass sie in hoher Konzentration den Knorpel verändern und somit den Gelenkverschleiß begünstigen (biochemisch bedingte Arthrose). Stoffwechselstörungen Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus oder Gicht, beeinträchtigen durch ihre vielfältigen Einflüsse auf den Körper unter anderem auch die Versorgung und die Funktion der Gelenke. So werden die Gelenke nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt oder es kommt zur Ablagerung von Stoffen und Kristallen, die den Knorpel direkt angreifen. Entzündungen Gelenkentzündungen wie die rheumatoide Arthritis, schädigen die Gelenke und begünstigen die Entstehung einer Arthrose. Auch die Psoriasis (Schuppenflechte) kann die Gelenke befallen. Bei schweren Formen führen die Gelenkentzündungen nicht selten zu Deformierungen der Finger und Zehen. Bakterielle Erkrankungen können zum Teil auch auf die Gelenke übergreifen und somit die Ursache einer Arthrose sein. Zu nennen sind hier die Borreliose (meist infolge eines Zeckenstichs), Scharlach oder die bakterielle Arthritis. Durchblutungsstörungen Erreicht zu wenig sauerstoff- und nährstoffreiches Blut die Gelenke, werden diese nicht mehr ausreichend versorgt, es kommt zur Schädigung der von den Durchblutungsstörungen betroffenen Regionen und natürlich auch der Gelenke, die sich hier befinden. Am häufigsten sind die Beine betroffen (Venenleiden, Krampfadern). Medikamente Medikamente, insbesondere Kortisonpräparate, können dem Gelenkknorpel schaden und somit zur Entstehung einer Arthrose beitragen. Betroffen sind nach längerer Kortisoneinnahme besonders häufig die Hüft- oder Oberarmgelenke. Übergewicht Übergewicht gilt als ein Hauptrisikofaktor für Arthroseerkrankungen. Der Grund: Jedes Kilo mehr auf der Waage bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Gelenke. Umgekehrt kann eine Gewichtsreduzierung den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.Einseitige Belastung/Überbelastung Bestimmte Berufe sind mit einem gesteigerten Arthrose-Risiko verbunden (beispielsweise der Beruf des Fliesenlegers). Viele Berufstätige sitzen während eines Großteils ihrer Arbeitszeit und schaffen in ihrer Freizeit keinen Ausgleich. Dieser Bewegungsmangel führt dazu, dass der Stoffwechsel im Gelenk abnimmt. Als Beispiel sei hier die Kniescheibe angeführt: Im Sitzen ist das Knie die meiste Zeit gebeugt und die Kniescheibe wird eng an das Kniegelenk gepresst. Dieser permanente Druck führt zu einer Mangelversorgung der Gelenkflächen.BewegungsmangelDer hyaline Knorpel ist nicht von Blutgefäßen durchzogen, der Nährstofftransport wird nur durch Bewegung gewährleistet. Fehlt es an Bewegung, dann ist der Gelenkknorpel mit Nährstoffen unterversorgt. Bewegungsmangel legt daher den Grundstein für die Entstehung einer Arthrose. Genetische Veranlagung Es konnte noch nicht sicher nachgewiesen werden, dass die Disposition, an Arthrose zu erkranken, erblich ist. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass es genetische Zusammenhänge gibt, wobei teilweise eine oder auch mehrere Generationen übersprungen werden können.
Prostatakrebs – Ursachen/Risikofaktoren
Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren für Prostatakrebs (Prostatakarzinom). Der wichtigste ist das Alter, vor dem 50. Lebensjahr tritt Prostatakrebs kaum auf. Weitere Risikofaktoren sind z.B. die